Neue Wege beschreiten

Ich hatte die letzten 2 Wochen viel Zeit über mein Leben und meine derzeitigen Wege nachzudenken und ich habe festgestellt, etwas muss sich ändern.

Als erstes habe ich mir ein FitBit-Armband gekauft, welches ich nun regelmäßig trage und mich auch in der Firma dazu animiert, die Treppen zu laufen, als den Fahrstuhl zu nehmen. Meins ist von Sigma und hat nicht viel gekostet, ist aber stylish und funktional sehr gut und schick.

Als zweites möchte ich gerne das Didgeridoo spielen lernen und habe mir dazu ein sehr tolles Buch gegönnt. Meine Mutter hat ja eins geschenkt bekommen und das vergammelt derzeit eher öde in der Ecke, was ich sehr schade finde.

Als drittes bin ich öfters draußen, sofern es das Wetter zulässt und besuche oft die Ferkel, die derzeit auf dem Petershof in Lunsen daheim sind. Die Züchterin habe ich auch schon kennen gelernt und sie ist ne ganz liebe Person.

Und als viertes möchte ich nun endlich sehr ernsthaft über meine Ernährung und meinen Sport nachdenken und natürlich auch umsetzen, denn so kann es bei mir nicht weiter gehen…

Meine Depressionen nehmen wieder überhand und das möchte ich um jeden Preis verhindern

Karfreitag – “Lachs im Salzmantel”

Am heutigen Karfreitag 2017 gibt es bei uns als Premiere “Lachs im Sazlmantel”.
Wir sind 3 Personen. Meine Eltern haben 1200g Lachs gekauft, dazu haben wir 3kg unbehandeltes Natursalz verarbeitet, eine Zitrone, 3 Ästchen Rosmarin und 2 Eiweiße.

Mit dem Eiweiß wurde das Salz vermengt. Wir haben eine Backofen geeignete Schale mit Alupapier ausgelegt, den Boden unten mit Salz bedeckt, ca. 1cm hoch, gleichmäßig, dann den Lachs gewaschen, trocken getupft und mit Zitronenscheiben und Rosmarin gefüllt. Da der Fischteil aus der Mitte eines großen Laches geschnitten wurde, haben wir die Seiten auch mit Zitrone abgedeckt und dann mit Salz gefüllt. (Bilder folgen).

Zum Schluss den Rest des Salzes als Haube oben auf den Fisch, so dass dieser total abgedeckt ist und das Alupapier geschlossen. Der Ofen wurde auf Ober-und Unterhitze auf 250 Grad vorgeheizt. Wie lange der Fisch im Backofen bleibt und wie er danach fertig aussieht, das folgt danach 😉 Ich freue mich auf jeden Fall sehr. Dazu gibt es Bratkartoffeln und eine schöne Kapernsauce.

Ein Tag vor Heiligabend

… dachte ich, ich müsste mich mal wieder melden. Nachdem ich lange Zeit von meinem Urlaub gezehrt habe, freue ich mich auf die nächste Familienveranstaltung. Weihnachten. Heute kommt mein ältester Bruder, morgen mein anderer, dann sind wir alle 5 zusammen und ich habe heute sogar das letzte Weihnachtsgeschenk bekommen, dass eigentlich erst nach Weihnachten geliefert werden sollte *YAY*

Mir geht es inzwischen nicht mehr so gut. Meine Laune geht stetig bergab und eine Citalopram wirkt nicht mehr am Tag. Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Ich treibe inzwischen Sport, 3x die Woche, ich esse gesünder, aber meine Laune geht bergab 🙁

Im neuen Jahr muss ich mal mit meinem Neurologen reden. Auch meine Schlaftropfen musste ich höher dosieren. An der Arbeit kann es auch nicht liegen, ich werde nach der Kündigung auf jeden Fall weiter beschäftigt in der Firma mit einem neuen Vertrag. Aber, ach ich weiß nicht.

Ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und viel gutes Essen und nettes Beisammensein mit der Familie und den Liebsten.

Neuigkeiten

Lang, lang ist’s her, dass ich etwas geschrieben habe. Seitdem ist einiges passiert.

 

Der langersehnte Urlaub:

Ich war 2 Wochen mit der Familie im Urlaub, auf der Île d’Oléron, an der Westküste Frankreichs. Wir hatten ein 5* Luxus Ferienhaus mit einem Pool. Meine Eltern bewohnten ein kleines Häuschen, meine beiden Brüder und ich das große Haus. Jedes Zimmer hatte ein Badezimmer, 2 Grills und einfach eine lange Auffahrt. Der Pool hatte meist so 26,5° bis 27,5°, also immer schön angenehm. Wir haben viel gemeinsam gemacht, aber auch viel getrennt. Die ersten Tage bin ich mit meinem Vater immer zum Bäcker gegangen und habe diese kurzen Momente einfach genossen, weil ich selten solche Momente mit meinem Vater habe.

Dann bin ich auch mal alleine mit dem Fahrrad zu nach St. Pierre gefahren, eine kleine Fahrradtour. Wir waren am Strand von Chaucre, ich war mit meinen Eltern in Boyardville und am Phare du Chassiron.

Es war einfach ein sehr schöner erholsamer Urlaub, der mir sehr gut getan hat, einfach ohne Rechner, nur mit der Kamera und meinem “Pokemon Go” auf dem Handy.

 

Der Hund Morrion

Am Ende des Urlaubs haben wir uns noch einen Tag in Saarbrücken genommen, um zu entspannen, den Urlaub ausklingen zu lassen. Dort habe ich auch die Hündin dann zum letzten Mal gesehen, aber gut, es war ja absehbar, dass sie bald sterben würde. Immerhin war sie 18 Hundejahre. Am 20.September 2016 wurde sie dann eingeschläfert und fand ihren Ruheort neben ihrem Freund Balou im Garten des Besitzers.

 

Hengstparade 2016

Am Samstag, den 24.09.2016 bin ich dann mit meinen Eltern zum Celler Landgestüt gefahren, um dort der Hengstparade 2016 beizuwohnen. Es war einfach wunderbar. In den Hengst Donatus hab ich mich ja sofort verliebt, aber auch die anderen Hengste waren einfach wunderschön. Das Landgestüt ist eine riesige Anlage, gut gepflegt, sauber und supertollen Stallgassen und Boxen. Es war ein Erlebnis pur, welches mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Natürlich habe ich auch viele Fotos gemacht.

 

Nun ist der Alltag eingekehrt, Arbeit, Hobbies, ein wenig krank sein … nichts neues, nur der tägliche Wahnsinn 😉

Neue Wege

So, ich melde mich mal wieder. Bei mir hat sich einiges getan. Alte Freunde sind in mein Leben getreten, neue Freunde wieder raus. Wie es halt so geht …

Ich habe eine neue Möglichkeit gefunden, raus zu gehen. Es gibt ein neues Spiel, dass sich “Pokemon Go” nennt. Man fängt auf weiter Flur Pokemon … und es macht echt wahnsinnig Spaß.

Ich habe bereits ein Taubsi, Hornliu, Krabby, Paras, Pummeluff, Bluzuk, Rattfratz, Traumato, Kokuna, Zubat, Bisasam … Absolut genial …

Ich werde es auch weiterhin spielen.

Ansonsten, meine Therapie ist zu ende und die Medikation passt noch sehr gut. Citalopram für den Tag. Und Tropfen für die Nacht.

Ich freue mich besonders auf den Herbst, Familienurlaub in Frankreich, mit meinen Brüdern und meinen Eltern, das wird einfach super werden 😉

Fressen und Gefressen werden

Heute vor einer Woche (am 22.10.2015) wurden bei uns 4 Tannen gefällt, die allesamt um die 30 Jahre alt waren. Während des Fällakts tauchte ein Taubennest mit 2 jungen Tauben auf. Mein Vater verfrachtete sie in einen Karton und brachte sie mit rein, dann ging die Telefoniererei los. Was macht man nun mit 2 jungen Tauben. Nach langem hin und her, haben wir schließlich eine Lösung gefunden. Das Nest wurde auch gerettet und so verfrachteten wir nach dem Fällen die Tauben in die Eibenhecke nebenan und setzten sie in das Nest.

Die Eltern haben das Nest gefunden und fütterten den Nachwuchs fleißig. Jeden Tag kontrollierten wir das Nest und alles war immer in Ordnung. Sie gediehen und bereiteten sich schon vor, flügge zu werden.

Heute, eine Woche später (29.10.2015) wollte ich das Nest besuchen und einige Fotos machen und fand vor dem Nest ein Teil einer jungen Taube, ein Flügel und ein Bein… das ganze Nest war voller Federn und auch davor war alles zerrupft. Die jungen Tauben waren nicht mehr da… 🙁

Ist schon traurig, vor allem wenn man die Eltern sieht, wie sie täglich im Garten sind und nur still verharren.

Nach Regen folgt Sonnenschein

so lautet das Sprichwort und wenn man sich das Wetter anschaut, dann stimmt das auch. In meinem Leben kam leider viel zu oft nach dem Regen die Traufe, doch nun wird’s in meinem Leben auch wieder etwas strahlender und freundlicher.

Die neue Arbeit macht mir sehr viel Spaß und auch an die Schichtarbeit habe ich mich gut gewöhne. Bin diese Woche 3x alleine in der Frühschicht und es ist alles gut gelaufen. Morgen habe ich noch einmal Frühschicht, dann habe ich das Wochenende frei, dann 2x Tag und 1x HoT und dann hab ich Urlaub bis zum 30.09.2015. Meine Eltern fahren am 23.09.2015 in den Urlaub und den 1.10. und 2.10. habe ich dann Frühschicht.

Meine Therapie kann ich inzwischen auch gut ansetzen, dank dem Schichtplan, den ich nun natürlich immer voraus habe. So kann ich die Termine gut planen. Die Hausaufgaben habe ich auch gemeistert, teils teils. Das mit dem Abschließen der Räume klappt zwar nicht, aber die Regelung, dass ich mich um mein Arbeitszimmer und mein Schlafzimmer selbst kümmere, sowohl was das Lüften betrifft, als auch das Sauber machen, klappt sehr gut. Auch das Anklopfen, während ich arbeite oder allgemein und das Warten bis ich “Herein” oder “Ja” rufe, läuft auch reibungslos.

Das ich meine Freundin Jacky nun mind. 1x im Monat sehe, klappt auch gut. Ende September kommt sie mich besuchen, da gönne ich ihr etwas Entspannung und mal wieder ein wenig Frauenkram. Den Verlust der 3 Freunde war für mich eher ein Segen, als ein Verlust.

Mein Sportprogramm starte ich nun auch durch und die Diät läuft auch gut an. Ich muss bis Ende nächster Woche mindestens meine 5-10 Kilo runter haben. 1,4 habe ich schon mal geschafft. Ich denke 5 Kilo sollte ich mindestens schaffen ^^Damit ich wenigstens wieder in meine Jeans passe *yay*

Nichts ist für die Ewigkeit

Besonders die Freundschaft nicht. Muss ich mich echt für “Eine” Seite entscheiden? Dann nehme ich die Seite, die mir gut tut und das bedeutet für mich, ich reduziere radikal Freunde weg. Menschen, die der Meinung sind, sie wüssten besser als ich, was für mich gut ist oder dass ich mich immer  und ständig melden muss. Gefickt… Die können sich auch einmal melden, muss ich doch nicht immer machen.

Auf der anderen Seite geht es mir inzwischen wieder besser. Die Therapie läuft, ich habe seit 1. Juli eine Top Arbeit, bei der ich viel Home Office mache und auch wenn ich 3 Freunde verloren habe, habe ich 6 dazu gewonnen und diese möchte ich einfach nicht hergeben.

Mit meinen Eltern läuft es auch gut und in dem Projekt “Sons of Arthrose” habe ich mitgewirkt und bin dort auch vermerkt *strahl*

So Long

2 Schritte zurück, keinen Schritt voran

Das ist mein momentaner Zustand. Seit Anfang der Woche nehme ich nun ein Antidepressivum, nachdem es bei mir gar nicht mehr ging und auch meine Therapie hat nun begonnen. Ich schreibe seit einiger Zeit auch wieder Tagebuch, besonders dann, wenn es bei mir schlimmer wird. Negative Gedanken, Auswege sehen, wo es keine gibt. Noch halte ich mich gerade eben so über Wasser, aber irgendwie geht es rückwärts bei mir. Natürlich reite ich noch, aber alles andere ist inzwischen wieder abgeschrieben. Ich habe nun einen Lebensbericht angefangen für meine Therapeutin, mit Karriere, Verluste, Beziehungen, Urlaub, … etc. Schon interessant, auf was man so alles stößt, wenn man sich sein Leben nochmal durch den Kopf gehen lässt.

 

So ist mir zum Beispiel jetzt erst aufgegangen, dass ich meine Freundin inzwischen seit 20 Jahren kenne und ich bin sehr froh darüber. Wir haben uns in einer sehr miesen Lage kennen gelernt und gehen seitdem durch dick und dünn. Bemerkenswert. Sie ist die einzige, die das mit mir ausgehalten hat und mir immer zur Seite stand. Zusammen haben wir jede Situation gemeistert.

 

Mein Herz ist immer noch vergeben und verletzt, aber ich schaffe es inzwischen, wieder einigermaßen die Mauer um mein Herz zu errichten, liegt vielleicht auch daran, dass ich momentan TS und so weiter außer Acht lasse und nu noch ab und an schreibe, denn auch er muss sein Leben wieder in den Griff kriegen und da will ich ihm nicht im Weg stehen.

 

Ich warte jetzt einfach mal ab, was noch als nächstes kommt, was auf mich wartet, was mich wieder runterreißt usw. usf.

Lesung “Wandern durch Israel”

Gestern, am 10.12.2014 fand die Lesung “Wandern durch Israel – “Ja, haben die denn kein Auto?”” im Achimer Kasch statt. Gastgeber waren Dr. Widu Wittekindt und Gudrun Wittekindt, die mit Ausschnitten aus dem gleichnamigen Buch und einer sehr schönen Bildpräsentation Einblick in ihre Reisen gaben.

 

Das Buch handelt von den Wanderungen auf dem INT (Israel National Trail). Gegen 17h haben mein Vater und ich die ersten Vorbereitungen getroffen, den Beamer getestet, die Lichtanlage und die Einstellungen. Der Beamer wollte nicht so recht, so dass unser Helfer erst einmal einen Spaziergang mit diesem unternehmen musste, danach startete er auch ohne Probleme. Danach habe ich mir die Lichtanlage kurz erklären lassen, welche Regler ich bewegen musste und dergleichen.

 

Um 19h trafen meine Eltern und ich uns dann im KASCH, wo ich die Funktionalität der Funkmaus testete, das Licht einschaltete und es mir dann hinten bequem machte. Der Saal füllte sich schon recht schnell. Zwischenzeitlich klebte ich das Kabel noch auf den Boden, damit niemand darüber stolpern konnte. Gegen 19h40 fing der Vortrag an. Meine Mutter las immer wieder Abschnitte und mein Vater zeigte die Bilder und erklärte alles.

 

38 Zuhörer und Interessenten waren gekommen. Für mich gab es nicht viel zu tun, so dass ich mich ein wenig auf mein Handy konzentrieren konnte, dennoch von der Lesung einiges mitbekam. Es gab keine Unruhestifter und auch sonst keine Unterbrechungen. Die Lesung dauerte ca. 1 Stunde und endete dann mit einer kleinen Fragerunde.

 

Im Großen und Ganzen kann ich behaupten, dass es sehr gut lief und auch wenn mein Vater nach einem Blick auf die Uhr am Ende etwas in Hetze kam, war es dennoch verständlich, klar und deutlich.